«Swiss Punk & Wave 1976 - 1980»

Buch mit Porträts, Interviews und Bildern zum Schweizer Punk

(SMN) Was haben Dieter Meier, Stephan Eicher, Arnold Meyer (Schweizer Technopapst), Kurt Maloo (Double) und Beat Schlatter gemeinsam? Sie alle waren einmal aktiv in der frühen Schweizer Punk- und New-Wave-Szene. Meier als Sänger von Fresh Color und Yello, Stephan Eicher als Sänger von Grauzone («Eisbär»), Kurt Maloo als Sänger von Troppo und Ping Pong, Arnold Meyer als Herausgeber des Fanzines «Shit» - und Beat Schlatter als Schlagzeuger von Kraft durch Freude und Liliput.

Das 324 Seiten starke Buch «Hot love - Swiss Punk & Wave 1976 - 1980» von Lurker Grand lässt diese Zeit in all ihren Schattierungen, mit all ihren Hochs und Tiefs und Widersprüchen wieder auferstehen. Ausgehend von den beiden Vorreiter-Zentren Zürich und Genf verbreitete sich 1976 das Punk-Virus in der ganzen Schweiz. Rebellion, Aufbruch  und Provokation war angesagt, aber  auch Anpassung und Uniformität.  Mann und Frau mussten (fast) nichts können, um bei Punk dabei zu sein, und alles war erlaubt. In dieser Beziehung war Punk wirklich anarchistisch. Reich bebildert bringt «Hot love» das damalige Lebensgefühl authentisch wieder. Empfehlenswert für alle, die in den Siebzigern dabei waren aber auch für alle nachgeborenen Punk-, New-Wave- und Musikinteressierten. (Robert Pally)

Hot Love. Editon Patrick Frey / www.swisspunk.ch

 

 

 
Swiss Music Business- & Scene-News provided by

Swiss Music News

Copyright © Swiss Music News