Mothers Pride

Mothers Pride

Indie-Rock

Little Jig / Irascible

2/08



Luzerns Helden sind zurück. Sechs Jahre nach ihrer Auflösung und den Top-Alben "Halfpastheartache" (1999) und "Tommy Drives Me Home" (2001) veröffentlichen Mothers Pride zwölf neue Songs – in alter Frische und doch mit überraschend feinen Klängen. Von der ursprünglichen Besetzung sind nur noch Tobi Gmür (33) und Sämi Gallati (34) mit von der Partie, die Einzigen, die auch nach der Bandauflösung musikalisch aktiv waren. «Mothers Pride» ist in Eigenregie entstanden. Die beiden Einstigen haben die befreundeten Musiker Domi Meyer (drums), Kuno Studer (bass) und Andy Meili (keys) in die Band aufgenommen, um einen möglichst authentischen Bandsound zu sichern, der auch Live entsprechend umgesetzt werden kann.
Für die Presse ist die Reunion eine erfreuliche Nachricht - immerhin war die Band in den Neunzigerjahren die unbestrittene Königin der Luzerner Musikszene: «Die Songs der Lokalmatadoren aus dem Haldenquartier gehören für die heute knapp Dreissigjährigen zum Soundtrack ihrer Jugend, und unvergessen ist ihr Auftritt 1994, an der Einweihungsfeier der wieder aufgebauten Kapellbrücke: Die Band bretterte auf zwei Booten unter der Brücke hindurch, mit Instrumenten, aber ohne Kleider, lediglich mit einem Wasserturm aus Karton um die Lenden gebunden. Die Fernsehkameras schwenkten nach einigen Sekunden diskret weg, Kurt H. Illi tobte, Stadtpräsident Franz Kurzmeyer beruhigte auf Radio Pilatus empörte Bürgerinnen und Bürger.» (NLZ). Mit dem Comeback-Album haben Mothers Pride übrigens auch das Label gewechselt: sie sind nun folgerichtig beim Luzerner Independent-Label Little Jig Records angedockt.

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