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Asita Hamidi's Bazaar
Ånjé
Pop Oriental
EMI, 536839, EMI
Die
in Bern lebenden, in Wien und Teheran aufgewachsenen Harfenistin und
Sängerin Asita Hamidi ist auf ihrem dritten Album eine Zusammenarbeit
mit dem in Stockholm geborenen, in Zürich lebenden Bassisten und
Produzenten Björn Meyer eingegangen. Dessen Einfallsreichtum und
Spielweise prägen denn auch die neuen Songs. Zum Ensemble gehören
ausserdem der staunenswerte Stimmakrobat Bruno Amstad sowie Kaspar Rast,
der Schlagzeug und Perkussion fintenreich und phantasievoll zu bedienen
weiss. Als Gast tritt zudem der indische Bansuri-Spieler Sujay Bobade
auf. "Es sind vornehmlich die Begegnungen mit anderen Musikern, die
meine Musik prägen", erklärt Asita Hamidi ihr Schaffen. "Als
ausgesprochene Melodikerin suche ich stets nach Gegenpolen, nach
musikalischen Distrikten, mit denen ich mich verbinden kann". Die
neuen Lieder implizieren einerseits Weite, sind aber gleichzeitig auch
von architektonisch anmutenden Strukturen skelettiert. Es sind Epochen
der Beschaulichkeit in der sowohl hypnotisch-repetitive Rhythmen
pulsieren, als auch himmelerdenschöne Harmonien bezirzen. Musik, die
ihre fristlose Schönheit auf neuzeitlichen Patterns entfaltet, die mit
Eleganz zwischen Okzident und Orient oszilliert und zwischen modernen
und archaischen Welten wandelt.
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