Corin Curschellas

Grischunit

Songs, Pop, Blues, Ethno

MV, Traumton; corin.ch

8/08



Auf ihrer Reise durch alle Zeiten und Stile der modernen Musik hat sich die Bündner Sängerin, Musikerin, Komponistin, Texterin und Schauspielerin eine eigene Welt erschaffen - kosmopolitisch, selbstironisch, vielschichtig und inspiriert. Ihre Musik umfasst Chanson, Pop, Rock, Ur-Musik, Ethno, experimentelle Lieder, Jazz und freie Musik; sie spielt fünf Instrumente, singt in sechs Sprachen und komponiert auch für andere, z.B. für Michael von der Heide, Vera Kaa, Filmmusik für Stina Werenfels, sowie Theatermusik.

Rätoromanische Poesie veröffentlichte Corin Curschellas erstmals 1996 mit dem Album «Valdun», das romanischer Verse in moderne Klänge einbettete. «Grischunit» ist ein Folgewerk, das «ruhig, wie ein gewachsener Strom» sein will. Baladeske Roadmovies, spirituelle Wanderungen und Träume, Anklänge an Blues, an Country-Rock sind darauf zu einem grandiosen Zyklus gebündelt. Im Latin-Flair und mit verschrobenen Noise-Gitarren wird erzählt vom Kuss, den der Verstorbene seiner Frau durch die Glut des Kaminfeuers schickt. Die umstrittene Porta Alpina wandelt sich zum Sinnbild für geistige Offenheit. Soul-Feeling à la Curtis Mayfield wird mit bissigen Kommentaren zur heutigen Ellenbogengesellschaft gepaart.

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