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Florian Ast &
Florenstein
Gringo
74321576362
BMG-Ariola
Zum Interview
mit Florian Ast
Mit
dem letzten Album, das 1997 monatelang in der Hitparade verweilte,
werden der singende Gitarrist und seine gut eingespielte Band in die
Geschichte eingehen, gehört es doch zu den wenigen Erstlingen, die
gleich Platinstatus erreichten. Und der Nachfolger «Gringo» wird den
Triumph untermauern, denn der «Kobold aus Kräiligen», der
berglerische Outsider und unbefangene Jungmusiker, hat sein Rezept
nochmals verfeinert. Seine klaren und schlichten Dialekttexte, die oft
an unseren ethnischen Wurzeln scharren, werden wieder von einer
umwerfenden Mischung aus Rock und Alpenklängen getragen. Diesmal mit
«ein bisschen mehr Pop und einer Strähne weniger Rock’n’Roll»,
dafür mit Gasteinlagen von Sina als Chorsängerin, Polo als
Duett-Partner, dem Pink-Floyd-Gitarristen Guy Patt und dem
Akkordeon-Maestro Flaco Jimenez.
Zu den astreinen
Eigenkompositionen kommt die Verarbeitung von drei Lieblingssongs.
Hierfür greift Florian Ast auf Van Morrison zurück, auf das von Elvis
Presley bekannt gemachte deutsche Volkslied «Muess I denn zum Städtele
hinaus» und schliesslich auf «Ein einfaches Mädchen» des Deutschen
Komponisten Forian Clementi, die jetzt als «Meitschi» auf berndeutsch
einiges jugendlicher daherkommt. |