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Alboth!
Amor Fati
Pan 020, Karbon
Das
sich immer in Bewegung befindende Avantgarde-Quartett aus Bern erregt
seit Anfang der 90er-Jahre, als das Debüt «Liebefeld» erschien,
Aufsehen mit seiner umfassend radikalen Musik. Da trifft die
Ungebundenheit des Freejazz auf die Ur-Energie der Rockmusik, hastig
Trashiges auf synthetische Computerklänge, Struktur auf Chaos. Den
Anteil an Free-Trash-Core hat die Gruppe nun zugunsten beständigerer,
ja sphärischer Sounds zurückgenommen, «die Körperlichkeit, die Eisen
frisst und sich immer wieder in abrupten Gewaltausbrüchen Luft
verschafft, weicht vermehrt einem spannungsreichen Dröhnen» (Loop).
«Amor Fati» ist weder Post-Rock noch Electronica, sondern ein auf dem
Computer entworfenes Konzeptwerk, dem später Instrumente, Stimmen und
Geräusche beigemischt worden sind.
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