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Lunik
Weather
Pop
Virgin, EMI
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Das dritten Album zeigt Lunik ausserordentlich
homogen und in schlichten, natürlichen Eleganz. Die Songs fliessen
innerhalb von klar angelegten Strukturen, steigern sich zu eingängigen
Hooklines und tönen wie ein endgültiges, modern orchestriertes
Bekenntnis zum Pop. Obwohl die früher so prägenden TripHop-Elemente
nur noch vereinzelt anklingen, haben sich Lunik ein paar alte Tugenden
erhalten. Noch immer schwingt eine süsse Melancholie in den düsteren
Untertönen und über den gemächlichen Beats schweben weite Flächen
und hypnotische Melodien. Die zum Trio geschrumpfte Formation bringt
ihre zeitgemässen Popsongs mit einer solchen Gelassenheit auf den
gefühlsbewegenden Punkt, dass sogar noch Raum für Nebenprojekte
bleibt. So kommt fast gleichzeitig zum Plattenrelease der von Lunik
mitvertonte Globi-Film in die Kinos und Jaël stürmt als Gastsängerin
von Delerium die internationalen Dancecharts.
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