Loom

Underneath

Folk, Pop

Brambus Records, 200847-2, www.brambus.com

4/09

 


Wenn Freundschaften zu Musikseilschaften werden: Das St.Galler Quartett um Manu Olowu (Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin), Schlagzeuger Mario Söldi, Michael Hutter (Bass) und Johannes Eberhard (Gitarre, Mandoline) kennt sich nach eigenen Angaben schon ewig. Das spürt man auf «Underneath» in fast jedem Ton. Die folkpoppig, teilweise angejazzten Songs sind harmonisch, emotional und fliessen schön ineinander. Bloss einmal, im Song «Forbidden», begehrt das Quartett auf. Zeilen wie «I thought i am dead but i am alive» sollten auch etwas energischer dargebracht werden. Natürlich wird zu dieser fast durchgehenden Harmonie nicht auch noch textliche Lieblichkeit geboten. Im Song «Two damned things» geht es um Drogen. In «Rabbit» offenbart Manu ihre eigenen Unsicherheiten. Manu Olowu sieht Loom nach vielen Jahren in diversen Formationen als Ankunft zu Hause. «Underneath» sollte allen Freunden von Joan Armatrading, Paul Simon (circa «Graceland») oder Not Drowning, Waving eigentlich auch heimische Gefühle vermitteln. RPA  

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