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Leech
The stolen view
Indierock, Pop, Instrumental, Progpop
Leech Music, , Irascible
11/07
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Die Zofinger Instrumentalband Leech existiert seit 1995. In dieser Zeit hat es die Formation um die Gebrüder Marcel und Urs Meyer gerade einmal auf vier Veröffentlichung gebracht, wobei eine davon die Maxi «Zertonine Days» (2000) ist. Leech nehmen sich nicht nur Zeit bei ihren Veröffentlichungen, auch ihre Songs falten sie gemächlich aus. Auf ihrem neuen Werk «The stolen view» sind 4 der 6 Songs über 8 Minuten lang. Der Auftakt «Silent state optimizer» zeigt bereits die ganze Bandbreite des Könnens des Vierers. Hypnotische Momente werden durchdrungen von melodiösen Popelementen, die immer wieder von harten Intermezzi aufgebrochen werden. Leech spielen mit Spannung und Dynamik, und zwar meisterhaft. Song Nummer 2, «The man with the hammer», macht dort weiter, wo «Silent state optimizer» aufgehört hat. Der geneigte Hörer wird unweigerlich in den Sog von dichten Soundlandschaften gezogen. Das kurze experimentelle «Ziipfe» unterbricht diesen Sog für einen Moment. Das sphärische «Inspiral» nimmt ihn wieder auf. Und das fast 20 Minuten lange «Totem & tabu» vollendet diesen Sog. Ein episches Meisterwerk. RPA
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