Kummerbuben

Liebi und anderi Verbräche
Schweizer Liedgut & Rock
chop records
10/07



Diese Volksmusik-verarbeitende Band macht Schlagzeilen: «Gegen den Strich gebürstet und durch den Fleischwolf gelassen» (DRS 1 Regionaljournal), «Trunkene Volkstümlichkeit» (der Bund), «Junge Wilde entmotten Schweizer Liedgut» (20Minuten) «Die neuen Gesichter der Volksmusik» (Berner Zeitung) oder «Tom Waits auf Berndeutsch» (Berner Agenda) – die Beispiele aus dem Medienecho, das die CD «Liebi und anderi Verbräche» ausgelöst hat zeigen, dass es sich um es sich um eine ausgereifte Besonderheit handelt: Die sechs jungen Herzblut-Musiker sind in den Keller der Schweizer Volksmusik gestiegen und auf vergessene Perlen gestossen. Es sind dunkle, frivole, melancholische und schnapsgetränkte Volkslieder, fern von Hudigäggeler und schönfärberischem Patriotismus. Die Kummerbuben greifen aus dem reichen, aber reichlich verstaubten Schatz des Schweizer Liedguts jene Stücke auf, die von den Schattenseiten des Daseins handeln. Sie hämmern drauf rum, schmeissen sie aus dem Fenster oder belassen sie in ihrer schlichten Schönheit. Das Resultat ist hampelnder, zeitgemässer Sound irgendwo zwischen Alternative-Rock und Anti-Folk.
Die CD erscheint auf dem neuen Label Chop Records. Das aus Berns ältestem, gleichnamigem Kult-Plattenladen wächst, der Ende Oktober 2007 nach 20 Jahren vorübergehend schliesst, um 2008 in einem kleineren Lokal aufzuerstehen.

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