Sophie Hunger

Monday's ghost

Indiepop, Folk

Two Gentlemen Records, twogtl 001-2, Irascible

1/09

 


Schwieriges zweites Album. Davon kann bei «Monday’s ghost» nicht die Rede sein. Die dreizehn Songs halten locker den Standard von «Sketches on sea..» des Solodebüts von Sophie Hunger von 2006. Und noch mehr: Ihr Zweitwerk erreichte im Oktober 2008 Platz 1 der Schweizer Charts (Lieber spät als nie: Nicht die CD, meine Besprechung). Nora Jones kann dafür nicht mehr verantwortlich gemacht werden. Vielmehr ist es das Ausnahmetalent, ihre berührende Stimme und die Vielschichtigkeit der in Bern, London, Zürich und Bonn aufgewachsenen Sophie Hunger. Auf «Monday’s ghost» wechselt sie mühelos von Folk zu New Wave, von Jazzigem zu Pop, webt poetische Momente in ihre Songs, die sie auch schon mal auf Deutsch singt. In «Birth-day» erinnert sie an Bob Dylan, beim hektischen «Sophie hunger blues» könnte Ani DiFranco Patin gestanden haben. Und der Auftakt «Shape» würde auch gut zu Feist passen. Selten, aber immer wieder gerne gesehen: Qualität, die sich sogar in den Charts durchsetzt. RPA  

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