 |
Dass dritte Album der Winterthurer Combo Hukedicht
knüpft dort an, wo der Vorgänger «Turbo Charged Understatement»
(2001) aufgehört hatte: energetischer Punkrock mit Durchschlagskraft
und Klasse. Hukedicht hauen rein wie die deutschen Steakknife, machen
Tempo wie Danko Jones und erinnern sich zwischendurch auch mal an
Motörhead. Dazu rotzt Sänger Elvis Trinkel über «Punk rock in bankok»,
träumt von einer «Hard rock city», hat Alpträume von «Monstern»
oder lässt sich über Schlüpfrigkeiten aus («Pussy juice») aus. Das
ist wie schon auf dem Vorgänger äusserst unterhaltsam. Als Gastsänger
haben sich Hukedicht diesmal William White von den leider aufgelösten
Liz Libido geangelt. Dieser veredelt «Son of a gun». «United horror
of rock’n’roll» ist einmal mehr ein Beweis, dass Hukedicht neben
den Fuckadies zu den besten Schweizer Punkrockbands gehören. (RPA)
|