Gulliver

Lalala

Indie, Elektrorock

08eins, 081.015.02, Nation Biztribution

4/08

 


Gulliver hiessen vor nicht so langer Zeit noch Unused Pawnshop und frönten auf zwei CDs ungestümen nicht unpoppigen Punkrock. Der Sound von Gulliver präsentiert sich differenzierter. Auf einem soliden elektronischen Fundament breiten die sechs Herr nachdenklichen Indierock aus, der manchmal düster gequält, manchmal ächzend, aber auch licht und poppig daher kommen kann. Die Band aus dem Bündnerland, sprich Chur, nennen ihn selber treffend Elektro-Rock. Auf Einflüsse runter gebrochen, wäre ein Platz zwischen Nine Inch Nail, Sort Sol, Cure und New Order nicht fehl am Platz. Bereits der Auftakt macht klar, dass mit «Lalala» nicht viel ist. «Adaptation» dringt schleppend und ächzend aus den Boxen, überlagert von schwermütigem Gesang. Der zweite Song fällt poppiger aus, wie auch die beiden folgenden Nummern, abgesehen von einem Ausbruch gegen Ende der letzteren. «Next door» rockt dann sogar, begleitet von Gesang, der zwischen poppig und gequält wechselt. Diese Vielfalt ziehen Gulliver bis zum Schluss durch. Gegen Ende lassen die Bündner sogar etwas Progrock (hör ich da Mars Volta?) in ihren Sound einfliessen. RPA  

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