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Das Herz des in Zürich wohnhaften Lee Everton (ehemals Sendak) schlägt für mehrere Musikstile. Auf der einen Seite ist das die Reggae-Musik, andererseits scheint im auch das Fach Singer-Songwriter am Herzen zu liegen. Und obendrauf schimmert auch immer wieder seine Liebe für den Soul durch. Auf seinem Zweiten Werk «Sing a song for me» verschmilzt er diese Stile organisch, stimmig und äusserst entspannend. Der Auftakt «Don’t make it too hard», von schönem Orgelsound durchzogenen, vereint David Lindley‘s (circa «El Rayo-X») Entspanntheit und Bob Dylan‘s nasaler Gesang. Der Popreggae von Song Nummer 2 ruft erneut Lindley in Erinnerung. Wie dieser versteht es Everton gute Laune-Musik mit Tiefgang zu präsentieren. Everton orientiert sich aber auch an Van Morrison, was den Soul anbelangt und natürlich Bob Marley. So wird aus «Sing a song for me» ein Album, das man gerne zu einem lauschigen Sonnenuntergang geniesst, das einem aber auch in dieser kalten Jahreszeit etwas Sonne ins Herzen zaubert. RPA
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