Delilahs

…If we don’t shout

Indierock, New Wave

Little Jig Records, LJ-115, Irascible

6/08

 


Lange musste Mann und Frau auf mehr als bloss eine Single der vielversprechenden Zuger Frauenband The Delilahs warten. Der Teufel steckte in den Verträgen mit ihrem ehemaligem Management. Fish Food Music wollte das Trio um Muriel Rhyner (ehemals Attic) als Rock-Chickband (In etwa Avril Lavigne in Bandform) verkaufen. Dieses Image sollte vor allem Geld einbringen. Das passte den Delilahs nicht. Ihr Vertrag nahm der Band zudem die Rechte an den eigenen Songs und jegliche künstlerische Freiheit. 2006 wurde ein Album unter der Regie ihres Management eingespielt. Ob diese Cd jemals veröffentlicht werden wird, ist ungewiss, weil sich die Delilahs immer noch im Rechtstreit mit ihrem ehemaligen Management befinden. Jetzt gibt es zumindest die EP «…If we don’t shout». Die fünf Tracks knüpfen dort an, wo ihre zweite Single «Lets’ tango» aufgehört hatte: New Wave infizierter Indierock, der mit dem gewissen Etwas nicht geizt, auch wenn die Bezüge offensichtlich sind. Bands wie Expressos, die frühen Pretenders, Undertones, Cure, Rezillos oder The Jam kommen einem in den Sinn. Klingt frisch und charmant. RPA  

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