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Wann ist in der Schweiz das letzte Mal ein ausgereifter Musiker, Sänger und Komponist einfach so aus dem Nichts aufgetaucht, einer wie Oliver Benz? Lange, sehr lange ist es her. Fast unbemerkt ist hier ein Talent herangereift. Die Stationen seiner Entwicklung sind unspektakulär. Musikstudium, Erfahrungen mit Redwood, Seven und Camen. Dann, 2007, ein Album mit der Progmetalband Neverland. Und jetzt das Solodebüt «The Curtain». Was für ein Werk, opulent, dramatisch, tiefgründig, vielschichtig und melancholisch. Im Fahrwasser von vor allem Neal Morse (Spocks Beard) zieht der Schaffhauser alle Register seines Könnens. Nach einem behutsamen Auftakt mit sanften Pianoklängen führt Benz durch seine Welt, fernab von Erwartungen, die bis zum Schluss nicht mehr loslässt. RPA
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