Bconnected

Tabula rasa

Jazz, Funk, Soulpop, Rap, Fusion

Altrisuoni, AS234, Phonag

12/07



 

«Tabula rasa»: unbeschriebenes Blatt, leere Tafel. Ein ganz unbeschriebenes Blatt ist die siebenköpfige Westschweizer Formation Bconnected nicht. 1994 gegründet, hat die Band um den Gitarristen Eugène Montenero bereits sieben Veröffentlichungen auf dem Buckel und Auftritte u.a. in Asien (China, Thailand, Südkorea) und an den Jazzfestivals Montreux und Willisau hinter sich. Diese Erfahrung merkt man «Tabula rasa» an. Da sind sieben Musiker, die sich auf einem hohen Niveau verspielt und locker durch eine breite Palette von Stilen spielen. Die unterschiedlichen Hintergründe der Bandmitglieder sind wahrscheinlich verantwortlich für das offene Spektrum an Einflüssen. Im Titeltrack kreuzen sich Funk, Jazz, Rap, Samples und Scratches, überlagert von einem unterkühlten Gesang zu einer cool inszenierten Lässigkeit. Das majestätisch beginnende «Shades & lights» nimmt unverhofft eine Abzweigung in Richtung King Crimson. Der Jazz-Soul-Pop von «Secret rendez-vous» mahnt an Sade. Das schläfrige «One am» lässt wohlige Entspanntheit aufkommen. Und in «Destiny» kontrastieren orientalische Momente mit harten Rockelementen. Elektrisierend. RPA  

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