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Apollyon Sun
Sub
Hardrock
Mayan Records, MYNCD2, Phonag
Tom
Gabriel Fischer, Mastermind von Apollyon Sun, hat es schon oft
verstanden, mit vermeintlich unvereinbaren Elementen Synergien zu
erzielen. Als Kopf von Celtic Frost wurde er zum Pionier und zu einem
der Wegbereiter der Integration von weiblichem Gesang, Sampling, und
orchestralen Komponenten, welche seinen lauten doch so zugleich
avantgardistischen, harten Rock für viele zu einer wahren Kunstform
werden liessen. Fischers Einfluss in der Szene ist legendär, seine
künstlerischen Konzepte regen zum Nachdenken an.
Nun erreicht uns eine neue genetische Schöpfung dieses mysteriösen
Schweizers, eines Musikers dessen persönliche Vorlieben irgendwo
zwischen 1970er Roxy Music und David Bowie liegen: Apollyon Sun haben
für futuristischen, visionären Rock die Messlatte hoch angesetzt. Die
unnachgiebige Macht der Gitarren- und Basstexturen verwanden dieses klar
moderne Album in ein bleibendes, fast zeitloses Rockjuwel. Fischers
zyklopische Vergangenheit ist immer präsent, und doch zeigt dieses
Album unabdingbar in ein neues Zeitalter. Bassist Dany Zingg, Gitarrist
Erol Unala und Programmer Donovan John Szypura zählen zu den
Schrittmachern der heutigen Musikszene, ihre innovativen Loops und
Sounds fügen sich nahtlos und dramatisch in das Gewebe der Songs. |